Damit Outdoor-Miet-LED-Displays bei gleißender Sonne sichtbar bleiben, benötigen sie eine Mindesthelligkeit von etwa 5.000 Nits. Laut brancheninternen Forschungen aus dem Jahr 2023 kann direktes Sonnenlicht die Sichtbarkeit auf dem Bildschirm um bis zu 70 % reduzieren. LED-Bildschirme für Innenräume liegen üblicherweise zwischen 800 und 1.500 Nits, wodurch sie tagsüber praktisch unbrauchbar werden. Die Bilder wirken einfach ausgewaschen, sodass das Publikum kaum erkennen kann, was auf den Displays bei Veranstaltungen angezeigt wird. Aus diesem Grund rüsten führende Display-Hersteller ihre Outdoor-Mietgeräte heute mit Helligkeitswerten von 7.000 bis sogar 10.000 Nits aus. Zudem verfügen diese über dynamische Kontrastverhältnisse von mehr als 5.000:1, sodass Texte klar bleiben und die Farben auch zur Mittagszeit stets authentisch wirken.
Die Helligkeit von Außendisplays wird in diesen Nit-Einheiten gemessen (cd/m², wenn wir technisch werden wollen). Displays mit weniger als 5.000 Nit sind bei Tageslicht einfach nicht hell genug, geschweige denn bei direkter Blendung durch Sonnenreflexionen von Gebäuden oder vom Bodenbelag. Die meisten städtischen Umgebungen erfordern eine Leistung von etwa 8.000 Nit oder mehr, damit Menschen die Inhalte tatsächlich ohne Augenanstrengung lesen können. Einige Premium-Displays erreichen heutzutage bis zu 12.000 Nit und halten dabei trotzdem den Stromverbrauch auf einem Niveau, das für Veranstaltungen mit mobilen Stromgeneratoren noch praktikabel ist. Reale Feldtests helfen, diese Werte einzuordnen. Eine aktuelle Umfrage bei 120 verschiedenen Veranstaltungen im Freien hat etwas Interessantes gezeigt: Wenn Veranstalter Displays mit 7.500 Nit statt preiswertere Alternativen einsetzten, mussten die Zuschauer während der Präsentationen 43 % weniger blinzeln. Das mag auf dem Papier wenig klingen, aber stell dir vor, du versuchst, wichtige Informationen bei hellem Tageslicht angezeigt zu bekommen, ohne ständig blinzeln zu müssen.
Bei einem kürzlich stattgefundenen dreitägigen Musikfestival in Phoenix, Arizona, setzten die Veranstalter 12-mm-Pitch Miet-LED-Bildschirme ein und testeten diese bei 6.000 und 9.000 Nits Helligkeit genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Sonne zwischen 13 und 15 Uhr am stärksten war. Die besonders hellen Bildschirme blieben mit einer Sichtbarkeit von rund 92 % gut ablesbar, während die weniger leistungsstarken Bildschirme unter diesen harten Bedingungen kaum eine Sichtbarkeit von 54 % erreichten. Interessant ist, dass Inhalte von den helleren Displays auf sozialen Medienplattformen fast 22 % häufiger geteilt wurden. Dies deutet darauf hin, dass die Leistungsfähigkeit dieser Bildschirme tatsächlich einen Einfluss darauf hat, ob das Publikum mit den gezeigten Inhalten interagieren möchte.
Heutige Miet-LED-Displays werden mit modularen Panels gebaut, die ähnlich wie Legosteine funktionieren, sodass sie zu den unterschiedlichsten Konfigurationen zusammengestellt werden können – einschließlich gekrümmter Bildschirme, riesiger Videowände und nahezu jeder benötigten Form für verschiedene Veranstaltungsorte. Diese Displays verfügen über äußerst schmale Rahmen zwischen den Panels, manchmal weniger als ein Millimeter dick, sodass beim Anschauen von Darbietungen oder bei begehbaren Installationen keine störenden Linien über den Bildschirm laufen. Das Beste? Sie besitzen werkzeugfreie Verbindungsstücke, die den Aufbau enorm vereinfachen. Crews können heute ganze Bühnenrückseiten oder interaktive Displays für Events innerhalb von nur etwa 90 Minuten zusammenbauen – das ist tatsächlich rund 40 Prozent schneller als ältere starre Displaysysteme, wie Branchendaten von AVIXA aus dem Jahr 2023 zeigen.
Open-Air-Festivals und temporäre Pop-up-Events benötigen Aufbauten, die sich anpassen lassen, wenn Pläne kurzfristig geändert werden. Die neue Generation von LED-Bildschirmen ermöglicht dank ihres geringen Gewichts und der robusten Polycarbonat-Gestelle, die nicht leicht reißen, ein deutlich schnelleres Abbauen der Geräte. Mit vorbereiteten Transportkoffern, die integrierte Griffe besitzen, dauert der Abbau eines großen 10 Meter mal 5 Meter großen Bildschirms maximal etwa 45 Minuten, was bedeutet, dass Veranstaltungsorte bei Bedarf noch am selben Tag den Standort wechseln können. Auch Veranstalter haben diesen Trend erkannt. Laut aktuellen Branchendaten des Event Tech Reports aus 2024 entscheiden sich mittlerweile vier von fünf Planer für diese modularen Display-Optionen, wenn es um Außenpromotionen geht.
Das modulare Design ermöglicht es, problemlos von kleinen Bühnenaufbauten bis hin zu riesigen Stadioninstallationen hochzuskalieren, dank der standardisierten 500 x 500 mm Panels, die heute überall verwendet werden. Wir haben Installationen gesehen, die von nur ein paar hundert Einheiten bis zu etwa 2.000 miteinander verbundenen Panels reichen, ohne Probleme mit ungleichmäßiger Helligkeit über den gesamten Bildschirm. Die Anschlüsse sind mit IP65 zertifiziert, halten also Regen und starkem Wind gut stand – ein Vorteil, wenn Anlagen im Außenbereich aufgebaut werden. Zudem reduziert die zentrale Strom- und Signalleitungsverteilung das lästige Kabelgewirr, über das viele Nutzer klagen. Interessant ist auch, wie dieses einheitliche System es Unternehmen erlaubt, mit vielleicht 50 Panels für Büroveranstaltungen zu starten und später auf etwas viel Größeres auszuweiten, beispielsweise ganze Stadtblocks mit Tausenden von Panels zu bedecken. Vermietunternehmen schätzen diese Flexibilität besonders, da Kunden unterschiedliche Größen für Konzerte, Sportveranstaltungen oder Produktpräsentationen benötigen.
Die meisten LED-Displays für den Outdoor-Mietgebrauch verfügen über Aluminiumrahmen und Polycarbonat-Abdeckungen, die ihnen helfen, Korrosion, Stößen und den Elementen standzuhalten. Die Verbindungen sind fest versiegelt und beschichtet, um Wasser fernzuhalten – ein entscheidender Faktor, da diese Bildschirme bei Regen, Schnee oder in der Nähe salziger Meeresluft im Freien stehen. Eine aktuelle Umfrage aus dem AV-Bereich im Jahr 2023 zeigte zudem etwas Interessantes. Displays, die diese strengen MIL-STD-810G-Standards erfüllen, versagen aufgrund von Wetterproblemen etwa 67 % seltener. Heute betrachten viele führende Mietunternehmen diesen Standard als nahezu unverzichtbar für ihre Geräte.
Das Schutzgrad-System (IP-Schutzklasse) gibt an, wie gut Displays Staub und Wasser standhalten. Bei Außeninstallationen empfehlen die meisten Experten mindestens eine Schutzklasse von IP65, was bedeutet, dass das Display vollständig staubdicht ist und zudem gegen Wasserstrahlung aus allen Richtungen geschützt ist. In besonders rauen Umgebungen ist jedoch mindestens die Schutzklasse IP67 erforderlich, da diese Panels in der Lage sind, vorübergehend unter Wasser getaucht zu werden, wodurch sie ideal für Gebiete sind, in denen heftige Stürme auftreten. Praktische Tests haben auch interessante Ergebnisse gezeigt: IP67-zertifizierte Displays behalten etwa 98 % ihrer Helligkeit, selbst wenn Windgeschwindigkeiten von 55 Meilen pro Stunde (mph) herrschen. Im Vergleich dazu sinkt die Helligkeit von IP54-Modellen unter identischen Windbedingungen tatsächlich auf etwa 78 %. Hersteller verwenden zudem clevere Designmerkmale wie lüfterlose Kühlsysteme und ordnungsgemäß abgedichtete Kabelverbindungen, um sicherzustellen, dass diese Displays auch bei schweren Wetterereignissen betriebsbereit bleiben.
Bei Displays reduzieren Magnesium-Aluminium-Verbundwerkstoffe das Gewicht um rund 40 Prozent, bewahren gleichzeitig aber die erforderliche Stabilität. Dadurch wird das Verladen von Geräten sowie der Aufbau an Veranstaltungsorten erheblich vereinfacht. Das Material kann Vibrationen von bis zu 8G standhalten, was tatsächlich dreimal besser ist als bei herkömmlichen Stahlkonstruktionen. Eine solche Langlebigkeit ist gerade bei häufigem Transport zwischen verschiedenen Standorten von großer Bedeutung. Auch die Wartung kommt hierbei nicht zu kurz. Dank modularem Design wird die Fehlerbehebung zum Kinderspiel. Sollte während eines Konzerts oder bei Großveranstaltungen etwas kaputtgehen, können die Crews beschädigte Panels innerhalb von nur etwa 90 Sekunden austauschen. Lange Wartezeiten auf Ersatzteile oder spezielles Werkzeug entfallen somit komplett.
Light-On-Black (LOB)-Technologie verbessert das Kontrastverhältnis um 35 % gegenüber konventionellen Designs (AVIXA 2025), reduziert die Lichtstreuung bei Tageslicht und verbessert die Klarheit am Tag. Dadurch wird eine effiziente Helligkeit von bis zu 4.500 Nit ermöglicht, die für die Sichtbarkeit ab 150 Metern ausreicht, bei gleichzeitig geringem Stromverbrauch und eignet sich somit ideal für Outdoor-Festivals und Markenaktivierungen am Tag.
Micro-LED-Module erreichen nun 7.000 Nit bei nur 2,5 W pro Modul und bieten eine Effizienzsteigerung von 40 % gegenüber älterer SMD-Technologie. Feldtests bestätigen eine Farbgenauigkeit von 98 % nach mehr als 500 Mietzyklen und lösen damit langjährige Bedenken hinsichtlich Abnutzung und Konsistenz in stark beanspruchten Umgebungen.
Hochentwickelte Kupferkern-PCBs und prädiktive Kühlalgorithmen reduzieren die thermische Belastung während der kontinuierlichen Hochleuchtdichtebetriebs um 28 %. Dualstromversorgungssysteme senken den Leerlaufenergieverbrauch um 62 %, wodurch 16-Stunden-Laufzeiten an tragbaren Generatoren ermöglicht werden, insbesondere für abgelegene oder netzunabhängige Installationen von Vorteil.
KI-gesteuerte Kalibrierung passt das Farbgleichgewicht innerhalb von gemischten Panel-Beständen mit einer Toleranz von 0,5 Delta E an, wodurch visuelle Einheitlichkeit gewährleistet wird. Integrierte IoT-Sensoren liefern Echtzeit-Leistungsüberwachung und reduzieren dadurch Fehlersuche vor Ort um 75 % für technische Teams, die komplexe Multiscreen-Event-Setups verwalten.
Modulare, leichte Panels haben die Aufbauzeiten im Vergleich zu älteren Systemen laut dem neuesten Bericht von AVIXA aus dem Jahr 2023 ungefähr halbiert. Ein Team, das mit diesen Panels arbeitet, kann mithilfe der praktischen Snap-Lock-Verbindungen und der speziellen Griffe, die es einer Person ermöglichen, die meisten Aufgaben alleine zu bewältigen, eine Displayfläche von etwa 100 Quadratmetern innerhalb von etwas mehr als einer Stunde zusammenbauen. Die Geschwindigkeit macht hier wirklich einen Unterschied. Veranstalter müssen sich nicht mehr um kurzfristige Änderungen sorgen, da sie Bühnenhintergründe direkt vor großen Auftritten erweitern oder temporäre Branding-Displays schnell aufbauen können, ohne den Zeitplan zu stören.
Heutige Miet-LED-Displays verfügen über standardmäßige HDMI- und SDI-Eingänge sowie Dante-Audiounterstützung, wodurch sie sich ohne großen Aufwand an Mischpulte, Kameras und verschiedene Steuerungssysteme anschließen lassen. Diese Panels haben sich mittlerweile als sehr vielseitig bei großen Festivals bewiesen, wo sie sowohl als Bühnenhintergrund als auch als Zuschauer zugewandte IMAG-Bildschirme dienen. Einige Modelle regeln ihre Helligkeit sogar automatisch basierend auf den jeweiligen Lichtverhältnissen, sobald die Sonne untergeht, was die Sichtbarkeit während Abendveranstaltungen gewährleistet. Laut Live Design International aus dem Jahr 2023 reduziert diese nahtlose Integration Signalumwandlungsprobleme um etwa 34 Prozent. Zudem ist die Fähigkeit, Inhalte in Echtzeit zu aktualisieren, für Event-Sponsoren äußerst wichtig, die manchmal Werbung während Live-Übertragungen kurzfristig austauschen müssen. Diese Flexibilität erspart allen Beteiligten viele Probleme, wenn unerwartete Änderungen auftreten.