Die großen LED-Bildschirme in Stadien verändern die Art und Weise, wie Menschen Spiele verfolgen: Sie ermöglichen sofortige Zeitlupenwiederholungen und extrem nah herangezoomte Kameraeinstellungen mitten im Geschehen. Die Zuschauer können nun jedes Detail entscheidender Momente erkennen – etwa wenn ein Tor wegen Abseits nicht gegeben wird oder Schiedsrichter schwierige Entscheidungen treffen. Diese Wiederholungssysteme tragen dazu bei, Unklarheiten bei wichtigen Entscheidungen auszuräumen, und ermöglichen es den Zuschauern, alle feinen Details wahrzunehmen, die ihnen andernfalls entgehen würden. Stadien, die in moderne Wiederholungstechnik investieren, weisen in der Regel ein Publikum auf, das stets über den Spielverlauf informiert ist und sich während des gesamten Matches engagiert bleibt.
Die heutigen Großbild-Displays lösen die alten Sichtbarkeitsprobleme dank extrem heller LED-Panels, die eine Helligkeit von über 8.000 Nits erreichen und Betrachtungswinkel von mehr als 160 Grad bieten. Die Technologie hinter diesen Bildschirmen stellt sicher, dass Fans selbst bei strahlendem Sonnenschein noch klare Bilder erkennen können. Personen, die weit entfernt sitzen oder deren Sicht auf das Spielfeld direkt eingeschränkt ist, verpassen nun keines der wichtigen Spielereignisse mehr – ohne unscharfe Stellen. Gemeint sind dabei etwa Spieler, die über das Feld laufen, sich ändernde Punktzahlen, die flackernd auf dem Bildschirm erscheinen, sowie Zeitnehmer-Anzeigen mit Countdowns, die wirklich jeder lesen kann. Diese Art des Zugangs verändert unsere Wahrnehmung von Sportstätten grundlegend: Stadien werden zu Orten, an denen niemand verpasst, was gerade geschieht – denn alle dürfen während des Spiels dieselbe Aktion und dieselbe Spannung gemeinsam erleben.
Moderne Konzertshows nutzen heute große Jumbotron-Bildschirme, um Umgebungen zu schaffen, die alle Sinne gleichzeitig ansprechen. Die Lichteffekte, Feuerwerke und Bühnenspezialeffekte arbeiten dank DMX-Steuerungssystemen tatsächlich synchron mit dem, was das Publikum auf den Bildschirmen sieht. Das bedeutet, dass Konzerte auch visuell erzählte Geschichten werden. Während Gitarrensoli erklingen, erscheinen beispielsweise coole abstrakte Formen auf der Leinwand; wenn Sänger besonders emotional werden, zeigt der Bildschirm Nahaufnahmen, die genau ihrer Stimmungslage entsprechen. Diese Bildschirme können sich extrem schnell aktualisieren – bis zu 3.840 Mal pro Sekunde – sodass bei schnellen Szenenwechseln keine verwischten Bilder entstehen. Und die Farben? Sie sind einfach atemberaubend dank HDR-Technologie und heben sich selbst unter der intensiven Bühnenbeleuchtung deutlich ab. Oft gestalten die Künstler selbst den Inhalt, der auf den Bildschirmen erscheint – etwa Songtexte hinter sich, alte Clips aus ihrer Vergangenheit oder animierte Elemente, die zum jeweiligen Thema passen. Diese zusätzliche Inhalts-Ebene trägt dazu bei, die Geschichte über das hinaus zu erzählen, was physisch auf der Bühne geschieht, und vermittelt den Fans ein Gefühl der Verbundenheit – unabhängig davon, wo sie im Veranstaltungsort sitzen.
Jumbotrons machen Konzerte für alle inklusiver, indem sie Live-Beiträge aus sozialen Medien und Inhalte, die Fans selbst erstellen, direkt neben dem offiziellen Videomaterial anzeigen. Die in diese Großbildschirme integrierten Kameras zoomen während spezieller Fan-Cam-Segmente häufig auf zufällige Zuschauerinnen und Zuschauer heran. Dadurch gerät das Publikum wirklich in Begeisterung, denn ihre tatsächlichen Gesichter erscheinen live auf der Leinwand, während sie auf das Geschehen reagieren. Gleichzeitig füllen spezielle Hashtags zu jedem Event die Displays mit Fotos und Nachrichten der Zuschauerinnen und Zuschauer selbst. So verwandeln sich gewöhnliche Zuschauerinnen und Zuschauer in aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung – statt nur aus der Ferne zuzusehen. Dank der schnellen Streaming-Technologie im Hintergrund erzeugen diese interaktiven Funktionen unvergessliche, virale Momente und liefern Eventplanerinnen und -planern wertvolle Daten zur tatsächlichen Nutzerbeteiligung. Das Ergebnis ist, dass riesige Menschenmengen zu vernetzten Gemeinschaften werden: Selbst jemand, der weit hinten im Veranstaltungsort sitzt, fühlt sich dank all dieser gleichzeitigen, gemeinsamen digitalen Erlebnisse, als säße er oder sie direkt in der ersten Reihe.
Wenn es um Jumbotron-LED-Bildschirme , gibt es tatsächlich drei Hauptmerkmale, die bestimmen, wie gut das Seherlebnis für das Publikum ausfällt. Zunächst einmal ist da der Pixelabstand, also der Abstand zwischen einzelnen Bildpunkten auf dem Bildschirm. Bildschirme mit kleineren Pixelabständen von etwa 4 mm eignen sich am besten, wenn sich das Publikum in unmittelbarer Nähe befindet – beispielsweise bei Konzerten, wo jedes Detail sichtbar sein soll. Bei riesigen Stadien hingegen, in denen die Zuschauer Hunderte von Fuß entfernt sitzen können, sind größere Pixelabstände von 8 bis 10 mm sinnvoller. Auch die Helligkeit spielt eine wichtige Rolle; sie wird in einer Einheit namens „Nits“ gemessen. Die meisten Großbildschirme weisen eine Helligkeit von 5.000 bis über 10.000 Nits auf, wodurch sie selbst an sonnigen Tagen oder in hell erleuchteten Arenen gut sichtbar bleiben – besonders wichtig bei Sportveranstaltungen im Freien. Dann gibt es noch die Bildwiederholfrequenz, die in einigen Fällen bis zu 3.840 Hz erreichen kann und dafür sorgt, dass störende Bewegungsunschärfen bei schnellen Action-Wiederholungen oder lebendigen Konzertaufnahmen vermieden werden. Die richtige Wahl dieser Parameter hängt stark davon ab, wo der Bildschirm installiert wird und welche Art von Inhalten darauf gezeigt werden. Stadionbetreiber legen in der Regel besonderen Wert darauf, dass alle Zuschauer unabhängig von ihrem Sitzplatz klar sehen können; daher stehen Helligkeit und breite Betrachtungswinkel ganz oben auf der Prioritätenliste. Konzertveranstalter dagegen setzen verstärkt auf hohe Pixeldichte und schnelle Bildwiederholfrequenz, um jenen „Wow-Effekt“ zu erzielen, wenn die Fans direkt vor der Bühne stehen.
Die heutigen Großbildschirme bei Veranstaltungen leisten weit mehr, als nur Videos und Bilder abzuspielen. Sie sind zu leistungsfähigen Werkzeugen geworden, um in Echtzeit Informationen darüber zu sammeln, wie sich die Besucherinnen und Besucher verhalten. Mit Funktionen wie Live-Umfragen direkt auf dem Bildschirm, Karten, die anzeigen, wo sich die Aufmerksamkeit der Zuschauergruppen konzentriert, oder sogar der Analyse der Emotionen, die die Besucherinnen und Besucher anhand ihrer Reaktionen zeigen, erhalten Veranstalter Zahlen, die sie unmittelbar während der Veranstaltung nutzen können. Eventplaner analysieren diese Daten, um herauszufinden, welche Teile der Show besonders Aufmerksamkeit erregen, die Abläufe bei Bedarf zu verlangsamen oder zu beschleunigen und Werbung dort zu platzieren, wo sie die größtmögliche Wirkung entfaltet. Nehmen wir beispielsweise Heatmaps: Sie zeigen uns genau, welche Bildschirmbereiche am häufigsten angeblickt werden. Bei Konzerten ermöglichen schnelle Umfragen den Veranstaltern, festzustellen, ob bestimmte Songs bei unterschiedlichen Altersgruppen unterschiedlich ankommen. Was diese Bildschirme besonders macht, ist nicht allein die beeindruckende visuelle Darstellung, sondern vielmehr die Art und Weise, wie sie aus passiven Besucherinnen und Besuchern aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen, die aktiv zur Erlebnisgestaltung der Veranstaltung beitragen.